Viren und Bakterien werden ebenfalls über die Luft in sogenannten Aerosolen übertragen. Jetzt gegen Luftübertragung schützen!

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 hält Deutschland und die Welt in Atem. Institute wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die zentrale Einrichtung der deutschen Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung, das Robert Koch-Institut (RKI) sowie unzählige Forschungseinrichtungen rund um den Globus analysieren mit Hochdruck den neuartigen Erreger der COVID-19-Erkrankung: Ursache und Übertragungswege, Ausbreitungsmuster und Krankheitsverläufe - fieberhaft auf der Suche nach wirksamen Medikamenten und einem passenden Impfstoff.


Tröpfcheninfektion: Ansteckung über die Luft

Klar ist, der Hauptübertragungsweg dieser neuartigen Coronaviren ist die Tröpfcheninfektion, mit der auch andere Erkrankungen wie die klassische Erkältung, Grippe, Scharlach oder Meningokokken-Infektionen übertragen werden. Krankheitserreger werden, gebunden in Tröpfchen, über Niesen oder Husten aus dem Nasen-Rachenraum in die Luft geschleudert. Dabei haben Infektionen, die in „großen“ und „schweren“ Tröpfchen (mehr als 5 µm Durchmesser) übertragen werden, glücklicherweise nur eine geringe Reichweite von 1 bis 2 Metern, da diese Tröpfchen schnell zu Boden fallen. Andere, kleinere Erregertröpfchen verbleiben als Aerosole in der Luft und können so schwebend über große Distanzen übertragen werden, wie beispielsweise Masern oder Windpocken. Aktuell gibt es für letzteres laut Robert Koch-Institut im Hinblick auf SARS-CoV-2 glücklicherweise keine Evidenzen.

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