Unangenehmer Geruch und MRSA-Infektionen in Pflegeeinrichtungen

am April 15, 2020

Unangenehmer Geruch und MRSA-Infektionen in Pflegeeinrichtungen

Pflegeheime und Gesundheitseinrichtungen sind in vielen Ländern für die Gesellschaft sehr wichtig und feste Bestandteile in der Senioren-, Behinderten-und Krankenpflege.  Ebenso werden erhebliche Pflegeleistungen durch die häusliche Kranken-, Senioren- und Intensiv-/Beatmungspflege erbracht. 

Komplexe Krankheitsbilder erfordern zunehmende Langzeitpflege. Damit verbunden sind häufig Inkontinenzprobleme sowie MRSA- Infektionen (meist nach Krankenhausaufenthalt). Wir stellen vor, welche Herausforderungen bestehen und welche Lösungen sich bieten.

 

Hygienische Herausforderungen beim Umgang mit Inkontinenz in der Pflege

Inkontinenz: unwillkürlicher Harn-und/oder Stuhlverlust

Unangenehmer Geruch entsteht im zeitlichen Zusammenhang mit Ausscheidungen, Feuchtigkeitsansammlungen (Bett-und Leibwäsche sowie Inkontinenzmaterial) und Umgebungswärme. Die Faktoren bilden in ungünstigen Verhältnissen den idealen Nährboden für zersetzende Keime, welche Ammoniakgeruch freisetzen.

Zusätzlich entsteht durch ein verändertes Durstempfinden bei vorwiegend Senioren und Schwerstkranken häufig ein konzentrierter Urin mit konzentriertem Geruch. Weiterhin sind Durchfälle und Erbrechen häufig Symptome vieler chronischer Erkrankungen in der Langzeitpflege und erzeugen ebenso unangenehme Gerüche.

Kommt zu den oben genannten Faktoren Zeit, Ausscheidung und Umgebungswärme noch Non-compliance (Nichteinsicht oder Ablehnung pflegerischer Maßnahmen) durch den Klienten in der Grundversorgung dazu, können Gerüche nicht zeitnah kontrolliert werden.

Inkontinenzprobleme erfordern besondere pflegerische und hygienische Maßnahmen von Personal und Management. 

Angenehmes Miteinander ohne Geruchsbelästigung im Aufenthaltsräumen von Seniorenheimen

Die Visitenkarte Ihrer Einrichtung definiert sich u.a. auch durch Gerüche in Bewohnerzimmern, Gemeinschaftsräumen, Speisesälen und Wohnbereichsfluren. Besucher, potentielle Bewerber mit ihren Angehörigen oder potentielle neue  Mitarbeiter nehmen die Wohnsituation der Klienten punktuell so wahr, kennen teilweise die Hintergrundinformationen nicht und es entsteht ein ungutes Gefühl.

Eine schlechte Alternative zur Geruchsbeseitigung sind Raumsprays und Flächendesinfektionssprays. In Kombination mit Ammoniak und künstlichen Duftstoffen erreichen sie nicht das gewünschte Ziel der Neutralisierung . Weiterhin wirken sich „Lufterfrischer“ und andere Aerosole im Dauergebrauch nachteilig auf das Immunsystem und Atmungssystem von Mitarbeitern und Klienten aus.

 

Hygienische Herausforderungen bei MRSA-Infektionen

MRSA: ist eine Infektionskrankheit mit Keimbesiedelung durch Bakterien (häufig Staphylokokken) auf der Haut und auf Schleimhäuten der Betroffenen. Diese Infektionen sind im Nasen-Rachenraum, in Wunden und auf augenscheinlich gesunder Haut durch Labortests nachweisbar. 

Die Übertragung geschieht durch Tröpfchen-und Schmierinfektion u.a. von Mensch zu Mensch und durch verunreinigte Gegenstände, welche mit dem Betroffenen in Berührung gekommen sind. Zum Beispiel Wäsche, Türklinken, Pflegeutensilien , Abfall aller Art müssen gesondert gereinigt und entsorgt werden. Pflegepersonen müssen im Umgang mit den Betroffenen nach den Infektionsschutzgesetz passende persönliche Schutzausrüstung (PSA) tragen.

Auswirkungen dieser Infektion: Bei Menschen mit einem immunschwachen Allgemeinzustand z.B. nach schweren Krankheiten oder Operationen und bei chronischen Erkrankungen löst diese Infektion Wundheilungsstörungen, Sepsis, Lungenentzündungen u.a. aus. Die Auswahl therapierelevanter Antibiotika ist geringer als ohne diese Keimbesiedlung, denn diese Keime sind gegen die meisten Antibiotika immun (Methicillin-resistente Staphylococcus aureus =  MRSA).

Ansteckungsgefahr MRSA Keime in der Luft - Risiken für Seniorenheime

 

Wie Pflegeneinrichtungen effektiv gegen Gerüche und Keime in der Luft vorgehen

Professionelle Luftsterilisatoren filtern und zersetzen mittels UV Photokatalyse Technologie sämtliche Schadstoffpartikel aus der Luft. Dies beinhaltet sowohl Bakerien und Viren, welche sich in Form von Aerosolen in der Raumluft bewegen und mehrere Stunden aktiv bleiben, als auch Gase und Gerüche, die vor allem in geschlossenen Räumen schnell zur Geruchsbelastung führen. Der AiroDoctor WAD-M20 reinigt die Luft in geschlossenen Räumen zu 99,9% innerhalb kürzester Zeit und eignet sich sowohl für Patientenzimmer als auch Aufenthaltsbereiche mit bis zu 200qm Grundfläche. 

 


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